Pecan Pie

Veröffentlicht am 31. Oktober 2020 um 14:00

Aus der Amerikanischen Küche nicht weg zu denken - der Pecan Pie.

Super lecker, wenig Aufwand... und doch dauert es geschlagene 8 Stunden bis das gute Stück fertig ist. Und am Ende hat es sich jedes Mal gelohnt, denn der traditionelle Pie ist super saftig und kackig zugleich.

Das Rezept ist umgerechet von original einer 26er Form auf eine 28er Form, daher die krummen Zahlen. Also nicht verwirren lassen.
Warum die Umrechnung? Ich finde die Füllung schmeckt in flacher Variante besser, also reines Mundgefühl. Einen anderen Grund hat das alles nicht.

Wer die Optik noch mit spielen lassen möchte, nimmt sich nach dem Rösten ein paar Pekanuss-Hälften zur Seite und legt vor dem finalen Backen ein Muster auf den Pie. Andere Alternativen sind: den dunklen Zuckerrüben-Sirup durch den hellen zu ersetzen. Dann ist der Pie am Ende nicht so dunkel, denn das was im ersten Moment wie verbrannt aussieht, ist nur der extrem karamellisierte dunkle Zuckerrüben-Sirup. Ein wenig verändert sich der Geschmack dadurch, denn der dunkle Sirup ist malziger, als der helle. Ansonsten kann der Rand des Pie´s beliebig verziert werden: durch Wellenformen oder kleine Kekse die aus übrigem Teig der Kruste ausgestochen wurden. Da ist der Kreativität keine Grenze gesetzt!

Zuletzt die Wahl der Form. Wer keine Pie-Form zur Hand hat, kann auf eine Springform zurückgreifen. Die tut es letztlich genauso. Ich persönlich bevorzuge die Porzellan Variante, da ich das Gefühl habe, der Pie backt darin mehr statt wie in der Metall-Form eher zu "braten" (wenn man das so nennen darf). Zusätzlich punktet die Porzellan Variante optisch total. Man kann sie mit gutem Gewissen auf den Tisch stellen, wobei die meisten Metall-Formen einen herausnehmbaren Boden haben, womit man die Pie so auch ohne Form auf einer Platte oder ähnlichem servieren kann.

 

Und jetzt das Rezept:

 

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  • 390 g Mehl Type 550 sieben und mit
  • 1,5 EL brauner Zucker und
  • 0,5 TL Salz und
  • 0,5 TL gemahlener Zimt und
  • 1 Msp. gemahlener Ingwer und
  • 1 Msp. gemahlene Nelke vermengen.
  • 173 g kalte Butter in kleine Würfel schneiden und gemeinsam mit
  • 7 EL kaltes Wasser und
  • 1,5 EL Essig zur Mehl-Mischung geben.

Alles zügig mit den Händen verkneten und für 1 Stunde kalt stellen.
Den Ofen Ober- und Unterhitze auf 215°C vorheizen.
Den Teig danach ausrollen und in eine gefettete Form legen. Dabei sollten die Ränder dünner sein, als der Boden. Den Überhang vom Teig nach innen schlagen und mit den Fingern ein Wellenmuster formen. Den Teig am Boden ein paar Mal mit der Gabel einstechen. Den Teig mit einem Stück Backpapier komplett bedecken und darauf Teiggewichte oder getrocknete Hülsenfrüchte (Kichererbsen oder Erbsen) legen.
Den Teig so Blindbacken für 25-30 Minuten. Danach das Gewicht samt Backpapier aus der Form nehmen, die Temperatur auf 175°C senken und den Boden für weitere 10-15 Minuten backen, bis der Boden knusprig und braun ist. Den Ofen nicht ausschalten und

  • 400 g Pekanuss-Hälften für 10 Minuten rösten. Die Ofentemperatur ein letztes Mal senken auf 160°C.
  • 80 g Butter schmelzen und abkühlen lassen.
  • 4 Eier (M) und
  • 160 g dunkler Zuckerrübensirup und
  • 130 g brauner Zucker und
  • Mark 1 Vanilleschote in einer Schüssel auf niedriger Stufe mit dem Handmixer verrühren.

Pekanüsse unterheben und die Masse auf den vorgebackenen Boden geben. Die Form für ca. 50 Minuten backen. Am Ende der Backzeit sollte die Füllung nicht ganz fest sein. Durch die Nachwärme zieht das nach der Backzeit noch nach und bleibt so saftig.

Den Pie mindestens 4 Stunden auskühlen lassen, am besten über Nacht.

 

Kelly

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